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Knapp 30 interessierte Langenerinnen und Langener kamen am Samstag 05.02., um sich vor Ort einen Eindruck von den geplanten Baumaßnahmen zu ver- schaffen. Nachdem in den letzten Tagen vieles zu den Kosten gesagt und geschrieben wurde wollten die Teilnehmer nun erfahren, was sie für ihr Geld erhalten sollen.Wenn auch der marode Straßenbelag der Mörfelder Landstraße in weiten Bereichen eine Sanierung durchaus notwendig erscheinen lässt, ist die Kreuzung zur Pittlerstraße in einem tadellosen Zustand. Hier könnten sich viele Teilnehmer anstatt eines Totalumbaus durchaus kostengünstigere Lösungen vor- stellen.
Die Umgestaltung der unübersichtlichen Einmündung der Berliner Allee zu einem Kreisel fand weitgehende Zustimmung. Die Bedarfsampel an der Siemensstraße erscheint jedoch zu dicht am Kreisel und könnte den Verkehrsfluß stadtauswärts nachhaltig stören. Besser platziert wäre die Bedarfsampel an der Dieselstraße - insbesondere weil zu erwarten ist, dass dort die meisten Schulkinder aus dem Stadtteil Neurott die Straße queren werden.
Als die Gruppe die Berliner Allee in Richtung Forstring weiterging konnten viele Teilnehmer ihren Zorn über die neugestaltete Berliner Allee nicht zurückhalten. Die extrem schmalen Fahrspuren, Fahrbahnver- schwenkungen und Pflasterungen an den Einmünd- ungen finden allgemein wenig Zustimmung. An den Einmündungen zeigen die Pflasterungen schon nach einem Jahr sichtbare Veränderungen – hier werden wohl in nicht ferner Zeit Ausbesserungen erforderlich.
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Der genaue Blick auf die vorliegenden Zeichnung konnte auch nicht beruhigen: demnach sollen die Fahrspuren der Berliner Allee zwischen Forstring und Kreisel breiter werden als im übrigen Teil. Oder aber die Spuren werden schmaler ausgeführt als in den Zeichnungen angegeben. Sollten dann auch die Fahrbahnen der Mörfelder Landstraße schmaler gebaut werden als auf den Zeichnungen? Zu diesen Punkten werden die Freien Wähler die Verwaltung um Klärung bitten. Auch ist ein Nachweis zu erbringen, dass die äußerst knapp geplante Einmündung in den Forstring noch für den Busverkehr geeignet ist.
Auch das als nächstes besuchte Ladenzentrum Oberlinden konnte die Gruppe nicht recht aufmuntern. Leerstehende Ladengeschäfte und die in die Jahre gekommene Platzgestaltung ergaben einen eher tristen Gesamteindruck. Von den Anwohnern wurde über detaillierte Entwürfe berichtet, die der Investor schon vorgestellt haben soll. Diese sehen zusätzliche Wohnbebauungen vor, welche das gewachsene Umfeld erheblich beeinflussen würden. Ohne eine verbindliche Zusage zum Erhalt von Ladengeschäften dienen die Erweiterungen nur dem Profit des Investors und ergeben keinerlei Zusatznutzen für die Kommune. Hier werden die Freien Wähler die weiteren Schritte genau beobachten und auf den Erhalt des Ladenzentrums hinwirken.
Möglicherweise werden die Freien Wähler in den verbleibenden Sitzungen der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung entsprechende Anfragen bzw. Anträge stellen.
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