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Unsere Schwerpunkte in der Kommunalpolitik
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- Solide Haushaltsführung
Wir setzen klare Prioritäten beim Einsatz der Haushaltsmittel. Eine sparsame und verantwortungsvolle Haushalts-führung sichert Langens Zukunft. Es ist letztlich unser aller Geld, das ausgegeben wird, u. a. für immer wieder neue Planungen, die dann doch nicht umgesetzt werden. Auch teure Planspiele wie die unnötige Verlegung des Bauhofs an die ehemalige B3 vergeuden Kapital, welches sinnvoller eingesetzt werden könnte. Zur "gerechten" Erfassung der Hundesteuer plant die Verwaltung ein externes Unternehmen zu beauftragen. Die Kosten für diese Abfrage werden sich auf ca. 17.000 EUR belaufen, die erwarteten Mehreinnahmen auf ca. 4.000 EUR. Diese Ausgabe erscheint den Freien Wählern mehr als fragwürdig. Auch auf eine Beteiligung an experimentellen Müllentsorgungskonzepten wie der Biotonne kann die Stadt Langen in den Augen der Freien Wähler gerne verzichten. Eine Kostenreduzierung ist hiervon kaum zu erwarten.
- Keine Erhöhung von Steuern und Gebühren
Wir wollen verhindern, daß uns immer weiter in die Taschen gegriffen wird, die Erhöhung der Grundsteuer B wird von uns ebenso verurteilt wie die der Hundesteuer. Der Standort Langen soll weiterhin attraktiv bleiben für neu Hinzuziehende und auch für Alteingesessene.
- Schaffung eines Stadtparks auf dem ehemaligen SSG-Sportplatz
Eine Grünfläche im Innenbereich verbessert das städtische Klima und erhöht die Lebensqualität. Der ehemalige SSG-Sportplatz ist die einzige verbliebene Fläche die noch für einen Stadtpark geeignet ist. Anstatt auch diesen zu verkaufen und zu bebauen sollte er als „grüne Lunge“ erhalten und entsprechend gestaltet werden.
- Erhaltung der Wohnqualität im Wohngebiet Oberlinden
Mit der geplanten Aufstockung und Erweiterung der Wohnbebauung im Bereich des Ladenzentrums Oberlinden geht ein enormer Verlust an Wohnqualität einher. Ohne die verbindliche Zusage, tatsächlich zum Erhalt der Nahversorgung beizutragen, lehnen wir Erweiterungen ab. Schon im Bereich der ehemaligen Housing-Area konnte mit den Freien Wählern eine Verdopplung der bestehenden Bebauung verhindert werden. Diese von SPD und GRÜNEN als maßvolle Verdichtung bezeichnete Planung wurde nach langen Diskussionen von einer Mehrheit im Parlament erkannt und fand keine Zustimmung.
- Unterstützung gegenüber dem Fernheizwerk Oberlinden
Die überteuerten und undurchsichtigen Abrechnungen des Fernheizwerks müssen transparent und günstiger werden. Die Kommune soll die Anwohner unterstützen und entsprechend auf den Monopolisten Einfluß nehmen.
- Straßenreparaturen nicht verschleppen
Je länger notwendige Reparaturen hinausgezögert werden, desto höher werden die Kosten. Dies gilt nicht nur für Winterschäden, die umgehend behoben werden müssen.
- Förderung der Gewerbeansiedlung
Nur mit starken Gewerbebetrieben können langfristig höhere Steuereinnahmen erwartet werden. Die Nachbargemeinden scheinen auf diesem Gebiet deutlich erfolgreicher zu agieren. Die FREIEN WÄHLER fordern von der Verwaltung verstärkte Anstrengungen zur Gewerbeansiedlung in Langen.
- Abwägung zwischen Naturschutz und Bebauung
Wir wollen uns dafür einsetzen, daß erst dann neue Baugebiete ausgewiesen werden, wenn die vorhan-denen weitgehend ausgenutzt wurden. Solange noch umfangreiche und bereits erschlossene Flächen nicht bebaut sind dürfen für neue Baugebiete nicht die wertvollen natürlichen Siedlungsränder um Langen geopfert werden. Zudem muß die Gemeinde die Erschließung vorfinanzieren was die ohnehin schon immense Verschuldung noch weiter in die Höhe treibt.
- Förderung der Kinderbetreuung durch Tagesmütter
Auch weiterhin fehlen in Langen Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten. Zur Erweiterung des Betreuungsangebots soll die Stadt auch die Betreuung durch Tagesmütter fördern.
- Einbindung der Bürger in die politischen Entscheidungsprozesse
Insbesondere bei städtebaulichen Maßnahmen sollen die Bürger frühzeitig beteiligt werden und vermehrt Gelegenheit zur Mitsprache und Mitgestaltung erhalten.
- Förderung des Breitensports und der kulturellen Vereine
Kinder und Erwachsene finden in den Langener Sportvereinen vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, die ohne städtische Förderung nicht ihn diesem Umfang angeboten werden könnten. Diese und das Engagement kultureller Vereine für die Bürger sollen weiterhin anerkannt und unterstützt werden. Bei knappen Kassen sollte die Stadt die großzügigen Fahrkostenzuschüsse für den Profisport überdenken und mehr für den Breitensport tun
Zur Lösung der sich hieraus ergebenden Aufgabenstellungen werden die Freien Wähler wie bisher "mit Herz und Verstand für Langen" beitragen.
Wir wollen dafür sorgen, dass jeder in unserer Heimatstadt gern lebt, arbeitet, einkauft und seine Freizeit verbringt.
Wir wollen Politik vom Bürger aus, zum größtmöglichen Wohl der Gemeinschaft. Nicht ein Parteibuch, sondern die Achtung vor unseren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie der Wille zur positiven politischen Veränderung sind Motivation für unser politisches Denken und Handeln.
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Liste 6: FWG-NEV in Langen
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Kommunalwahl
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für die Freien Wähler FWG-NEVstimmten in der Kommunalwahl 11,6% der Wähler. Die FWG-NEV wird somit in der Stadtverordnetenversammlung wie bisher mit 5 Sitzen vertreten sein.
Wir danken allen unseren Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.
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