29.03.2011

FWG-NEV Nichtparteigebundene Einwohner-Vertreter

 
   
     
       
         

 

Ortstermin Kreisel Mörfelder Landstraße und Ladenzentrum Oberlinden

Fragen der Bürger zu den geplanten Umbauten und Kosten


Knapp 30 interessierte Langenerinnen und Langener kamen am Samstag 05.02., um sich vor Ort einen Eindruck von den geplanten Baumaßnahmen zu ver- schaffen. Nachdem in den letzten Tagen vieles zu den Kosten gesagt und geschrieben wurde wollten die Teilnehmer nun erfahren, was sie für ihr Geld erhalten sollen.Wenn auch der marode Straßenbelag der Mörfelder Landstraße in weiten Bereichen eine Sanierung durchaus notwendig erscheinen lässt, ist die Kreuzung zur Pittlerstraße in einem tadellosen Zustand. Hier könnten sich viele Teilnehmer anstatt eines Totalumbaus durchaus kostengünstigere Lösungen vor- stellen.

Die Umgestaltung der unübersichtlichen Einmündung der Berliner Allee zu einem Kreisel fand weitgehende Zustimmung. Die Bedarfsampel an der Siemensstraße erscheint jedoch zu dicht am Kreisel und könnte den Verkehrsfluß stadtauswärts nachhaltig stören. Besser platziert wäre die Bedarfsampel an der Dieselstraße - insbesondere weil zu erwarten ist, dass dort die meisten Schulkinder aus dem Stadtteil Neurott die Straße queren werden.

Als die Gruppe die Berliner Allee in Richtung Forstring weiterging konnten viele Teilnehmer ihren Zorn über die neugestaltete Berliner Allee nicht zurückhalten. Die extrem schmalen Fahrspuren, Fahrbahnver- schwenkungen und Pflasterungen an den Einmünd- ungen finden allgemein wenig Zustimmung.  An den Einmündungen zeigen die Pflasterungen schon nach einem Jahr sichtbare Veränderungen – hier werden wohl in nicht ferner Zeit Ausbesserungen erforderlich.


Der genaue Blick auf die vorliegenden Zeichnung konnte auch nicht beruhigen: demnach sollen die Fahrspuren der Berliner Allee zwischen Forstring und Kreisel breiter werden als im übrigen Teil. Oder aber die Spuren werden schmaler ausgeführt als in den Zeichnungen angegeben. Sollten dann auch die Fahrbahnen der Mörfelder Landstraße schmaler gebaut werden als auf den Zeichnungen? Zu diesen Punkten werden die Freien Wähler die Verwaltung um Klärung bitten. Auch ist ein Nachweis zu erbringen, dass die äußerst knapp geplante Einmündung in den Forstring noch für den Busverkehr geeignet ist.

Auch das als nächstes besuchte Ladenzentrum Oberlinden konnte die Gruppe nicht recht aufmuntern. Leerstehende Ladengeschäfte und die in die Jahre gekommene Platzgestaltung ergaben einen eher tristen Gesamteindruck. Von den Anwohnern wurde über detaillierte Entwürfe berichtet, die der Investor schon vorgestellt haben soll. Diese sehen zusätzliche Wohnbebauungen vor, welche das gewachsene Umfeld erheblich beeinflussen würden. Ohne eine verbindliche Zusage zum Erhalt von Ladengeschäften dienen die Erweiterungen nur dem Profit des Investors und ergeben keinerlei Zusatznutzen für die Kommune. Hier werden die Freien Wähler die weiteren Schritte genau beobachten und auf den Erhalt des Ladenzentrums hinwirken.

Möglicherweise werden die Freien Wähler in den verbleibenden Sitzungen der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung entsprechende Anfragen bzw. Anträge stellen.

 

Baugebiet "Belzborn-Ost" - das Europa-Viertel von morgen?

Stadtentwicklung früher, heute und in Zukunft

zum Rundgang am 06.11. fanden trotz Regenwetter zahlreiche interessierte Mitbürger zum Treffpunkt am Kulturhaus "Altes Amtsgericht". Auf dem Weg zum neuen Baugebiet demonstrierte Heinz-Georg Sehring sein historisches Wissen um unserer Heimatstadt mit Erläuterungen zur Entstehung und Entwicklung des Viertels.

Nun wird Langen mit dem geplanten Neubaugebiet „Belzborn Ost“ demnächst  wieder ein Stück wachsen: Wo sich heute zum Teil noch Feld, Gestrüpp und unasphaltierte Wege finden, soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel entstehen. Die administrativen Vorbereitungen zur Bebauung des 8,7 Hektar großen Areals zwischen Darmstädter Straße und Egelsbacher Weg sind nach Jahrzehnte langen Verzögerungen mittlerweile in vollem Gang – Detailfragen stehen allerdings noch zur Debatte. Beim Rundgang schilderte Heinz-Georg Sehring neben den Ansichten der Freien Wähler zur Stadtentwicklung auch deren Vorschläge zur weiteren Entwicklung diese Stadtviertels.

Es ist zu erwarten, daß sich das Viertel schneller entwickeln wird als beispielsweise das Nordend. Vorgesehen sind Reihen-, Einzel- und Doppelhäuser – dafür gibt es eine starke Nachfrage. Fraglich ist aus Sicht der Freien Wähler jedoch, wie gut das Verkehrsnetz die zusätzliche Belastung verkraftet, die über Erschließungsstraßen aus dem neuen Viertel in Richtung Südliche Ringstraße und Darmstädter Straße entstehen könnte. Diese Kreuzung ist schon jetzt ein Nadelöhr und macht der benachbarten Feuerwehr zu schaffen. Aus diesem Grund ist auch vor der  Verlegung des Bauhofs an die Stelle der ehemaligen Straßenmeisterei – gegenüber des neuen Baugebiets – zu warnen. Wegen der Verkehrsbelastung und aus Platzgründen solte von diesem Vorhaben abgesehen werden.

Für die Benennung der Straßen im Baugebiet schlagen die Freien Wähler vor, eine Art  "Europaviertel" zu gestalten. Die Stichstraßen könnten nach unseren Partnerstädten benannt werden. Damit wären  zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die verstreute und unsystematische Benennung von Plätzen und Anlagen nach den Partnerstädten hätte ein Ende und dem neuen Viertel würde diese Lösung Identität stiften.

Die Fragen der Teilnehmer drehen sich um Bodenbeschaffenheit, Startschuss zur Bebauung und Anordnung der Grundstücke – der eine oder andere Hausbau-Interessent ist mit von der Partie. Aber auch Anwohner wie Rosalinde Lotz interessieren sich für die Planung: „Ich sehe sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärt die seit 15 Jahren in der Egelsbacher Straße wohnende Langenerin: Einerseits kann ich nun in Zukunft endlich meinen Garten einzäunen, was aus rechtlichen Gründen bisher nicht ging, andererseits fürchte ich ein bisschen um die Ruhe und Idylle.“

Mit Anwohnern und potenziellen Bewohnern des „Belzborn Ost“ erreichte die FWG die angepeilten Zielgruppen: „Trotz des Regens sind überraschend viele Leute gekommen, aber garantiert hat er auch etliche abgehalten“, meint Sehring. Die FWG überlegt deshalb, diese Begehung zu wiederholen.

Quelle: Bericht der Langener Zeitung vom 08.11.10 von Cora Werwitzke

 

Sommerempfang in der Sehring'schen Hofreite

Gemütlicher Abend in der Scheuer

Der Sommermpfang am 29.07. fand überwiegend überdacht statt, da das Wetter leider nicht wie erwartet mitspielte. Glücklicherweise gehört zur Hofreite der Familie Sehring eine großzügige alte Scheune, die dem Abend eine gemüt- liche und dem Charakter der Veranstaltung angemessene Atmosphäre verlieh. Wilma Rettig lies die Entwicklung der Freien Wähler in Langen und insbesondere das Engagement von Heinz-Georg Sehring Revue passieren. Seit 30 Jahren arbeitet Heinz-Georg Sehring als Vorsitzender und prägt somit maßgeblich das Erscheinungsbild und das Wirken der FWG-NEV in Langen wofür ihm ausdrücklich gedankt wurde.
Die wichtigen Aufgaben der Freien Wähler in einer Parteienlandschaft von bundesweit agierenden Einheitsparteien wurden vom Landesvorzitzende Walter Ohlenschläger hervorgehoben. Der Langener Ortsverband genießt eine hohe Anerkennung was auch die Gäste der Wählergruppe des Kreises Offenbach betonten. Die Freien Wähler sollen und werden auch weiterhin die Lokalpolitik im Sinne der Langener Wähler mitgestalten.

 

Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr

Freie Wähler und Gäste informieren sich

Am 29.07.10 trafen sich die Freien Wähler und interessierte Gäste zu einem informativen Rundgang bei der Freiwilligen Feuerwehr Langen. Im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung stellte Stadtbrandinspektor Frank Stöcker die Arbeit und weitere Vorhaben der Freiwilligen Feuerwehr vor. Von besonderem Interesse ware die derzeitigen Baumaßnahmen und die Modernisierung der Ausrüstung. Abschließend klang der Abend bei einem Dämmerschoppen mit Grillwürsten aus. Die Freien Wähler bedanken sich für die interessanten Informationen,  die Beantwortung der zahlreichen Fragen sowie bei Michael Graf für seine hervorragende Tätigkeit als Grillmeister.

 

Kommunalwahl


für die Freien Wähler FWG-NEVstimmten in der Kommunalwahl 11,6% der Wähler. Die FWG-NEV wird somit in der Stadtverordnetenversammlung wie bisher mit 5 Sitzen vertreten sein.

Wir danken allen unseren Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Aktuell


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Berichte


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